• Portland Headlight, Cape Elizabeth, Maine — Credit: Chris Lawrence, Portland Maine CVB
    Portland Headlight
    Cape Elizabeth, Maine

Neuenglands Einzigartige Leuchttürme

Schon seit Jahrhunderten weisen Leuchttürme Seefahrern den Weg und schützen Sie vor Unglück – so auch an der 6000 Meilen langen Küste Neuenglands. Hoch und weiß, gestaucht und gestreift, weit entfernt oder direkt an einem Wanderweg gelegen: jeder Leuchtturm in Neuengland ist anders. Zusammen sind sie Symbole der Region und Zeugen der maritimen Vergangenheit.In jedem Staat Neuenglands gibt es Leuchttürme. Manche kann man nur von weitem bewundern, wieder andere sind für Besucher geöffnet und in einigen kann man sogar übernachten. Sie sind das perfekte Motiv für Fotografen. Besuche machen Familien richtig viel Spaß, denn jeder Leuchtturm erzählt seine eigene Geschichte. Wie wäre es mit einer Rundreise, bei der Sie das Leuchten und die Geschichte der Türme einfangen? Mit über 150 Leuchttürmen in Neuengland, kommen Sie aus dem Staunen sicherlich nicht mehr heraus!


Old Lighthouse Museum - Stonington, Connecticut

Die Leuchttürme von Connecticut

Seit die ersten Siedler die ersten Leuchttürme gebaut haben, weisen sie den Schiffen den Weg zwischen Long Island und der Küste Connecticuts. Der älteste ist der New London Harbor Light, der schon 1761 gebaut wurde. Um den Leuchtturm auf der Insel Sheffield zu sehen, nehmen Sie am besten ein Schiff von Norwalk aus. Neben dem 144 Jahre alten Leuchtturm bietet Ihnen die Insel eine ursprüngliche Fauna und naturbelassene Strände. Zurück auf dem Festland können Sie das Old Lighthouse Museum von Stonington in dem Stone 1840 Leuchtturm besichtigen. Hier erfahren Sie alles über das Leben der Fischer, Farmer, Händler und Schiffsbauer dieser Gegend und können anschließend die alten Eisenstufen nach oben steigen und den Ausblick über den Atlantik genießen.


Cape Neddick Lighthouse - Nubble Light - Maine, New England (credit-Discover New England

Die Leuchttürme von Maine 

66 stolze Leuchttürme dienen der Schifffahrt entlang der felsigen Küste Maines, vom Nubble Light auf Cape Neddick nahe York, bis hin zum West Quoddy Head in der Nähe von Lubec. Dies ist nicht nur der berühmteste Leuchtturm von Maine und der einzige rot-weiß gestreifte Leuchtturm in den ganzen USA, sondern zugleich auch der östlichste Punkt des Festlandes der Vereinigten Staaten. Auf halber Strecke entlang der Küste von Maine befindet sich in Rockland das Leuchtturmmuseum von Maine. Nachdem Sie hier die größte bestehende Sammlung an Leuchttürmen und Küstenschutz besucht haben, können Sie einen Spaziergang auf dem eine Meile langen Wellenbrecherdamm machen (an Sommerwochenenden geöffnet), bis hin zum Rockland Breakwater Lighthouse. Vom Hafen Boothbay aus bietet sich eine lehrreiche Tour zur Burnt Island Light Station an (saisonabhängig).

Tag der offenen Tür in den Leuchttürmen von Maine (12. September, 2015)


Racepoint Lighthouse - Provincetown, Massachusetts - Photo courtesy of Dennis Sutton

Die Leuchttürme von Massachusetts

50 Leuchttürme reihen sich an der Küste Massachusetts’ aneinander und geben Zeugnis davon, wie wichtig die Seefahrt für diesen Bundesstaat war und ist. So wird das Städtchen Gloucester, das lange Zeit ein geschäftiger Fischereihafen war, von drei Leuchttürmen beschützt. Darunter finden sich Eastern Point Light mit seinen ungewöhnlichen Wellenbrechern und auch die Lighthouse Station, wo der Künstler Winslow Homer vor über 100 Jahren gelebt und gemalt hat.
Neben einigen der besten Strände der Vereinigten Staaten, gibt es auf Cape Cod und dem Nationalpark Cape Cod National Seashore einige der ältesten Leuchttürme der ganzen Nation. Zum Leuchtturm Highland Light (auch bekannt als Cape Cod Light) in der Nähe von Truro gibt es von Mai bis Oktober geführte Touren, den Leuchtturm Nauset Light in der nähe von Eastham können sie sonntags (und während der Saison am Mittwoch) besuchen. Nahe der Spitze von Cape Cod steht der Leuchtturm Race Point Light, zu dem es in der Saison Führungen gibt.


Lighthouse-NHDTTD-Sonya Reed - Portsmouth, New Hampshire, New England

Die Leuchttürme von New Hampshire

Obwohl New Hampshire nur eine kurze Küste von 18 Meilen Länge hat, gibt es hier einige sehr außergewöhnliche Leuchttürme. Am einfachsten zu erreichen ist der Portsmouth Harbor Light, der 1771 erstmals errichtet wurde und damit der erste Leuchtturm der jungen Kolonien nördlich von Boston war. Der Verein Friends of Portsmouth Harbor Lighthouse bietet hier regelmäßige Besichtigungen an. Hier steigen Sie zunächst 44 Stufen zum Aussichtsraum hinauf und dann noch sieben Sprossen auf der Leiter zur großen Leuchte. Auf den Shoals-Inseln steht der White Island Light, den man besonders gut von einer Bootstour aus sehen kann, z.B. von Portsmouth aus (Isles of Shoals Steamship Co., Portsmouth Harbor Cruises) oder von Rye (Island Cruises). Im Inland gibt es aber auch drei Leuchttürme am Lake Sunapee gelegen.


Castle Hill Light, Newport, Rhode Island, New England (credit: Rhode Island Tourism)

Die Leuchttürme von Rhode Island

Rhode Island hat eine lange maritime Tradition die normalerweise mit Yachtrennen verbunden wird. Aber eine Reihe von Leuchttürmen erinnern noch heute daran, dass Rhode Island einmal ein wichtiger Handelsplatz gewesen ist. Watch Hill ist einer der ersten Plätze, wo 1807, zur Zeit von Rhode Island als junge Kolonie, ein Leuchtturm gebaut wurde und heute auch noch steht. Gelegen in Westerley ist der noch heute aktive Leuchtturm auf Watch Hill eine beliebte Touristenattraktion und beherbergt auch ein kleines Museum (geöffnet im Sommer). Zwölf Meilen von der Küste entfernt und nur per Fähre zu erreichen, stehen zwei Leuchttürme auf Block Island: North Light und Southeast Light, mit angeschlossenem Museum und Andenkenladen (nur im Sommer geöffnet). Etwas ganz Besonderes ist der Leuchtturm auf Rose Island. Eine Meile von der Küste entfernt gelegen und nur per Schiff zu erreichen erwartet Sie hier heute eine kleine und ruhige Pension.


Colchester-Reef-Lighthouse - credit-Shelburne Museum, Vermont - New England

Die Leuchttürme von Vermont

Obwohl Vermont nicht am Meer liegt, gab es hier zwei Schiffsschlachten auf dem äußerst großen Lake Champlain. 1776 und 1814 kämpfte man hier gegen die britische Marine. Die meisten der Leuchttürme sehen aus, als wären sie in den See hineingemalt worden. Am besten zugänglich ist das Shelburne Museum, mit dem heute sich nicht mehr im Betrieb befindlichen Leuchtturm am Colchester Riff. Hier fühlen Sie sich wie ins 19. Jahrhundert zurückversetzt und können die Geschichte des Lake Champlain erleben.